Übungen, die die Hüfte öffnen, sorgen für Bewegungsfreiheit. Natürlich kann die Hüfte nicht geöffnet werden. Der Hüftknochen bleibt, wo er ist. Die Hüfte öffnen heisst nichts anderes, als dass die Muskulatur und die Faszien im Hüftraum gedehnt werden und so mehr Bewegungsspielraum entsteht. In den verschiedenen Übungen für die Hüfte werden unterschiedliche Muskelgruppen und Bewegungsarten angesprochen:
- Streckung des Hüftbeugers
- Aussen- und Innenrotation
- Vorbeuge um die Beinrückseite zu dehnen
- Grätsche um die Beininnenseite zu dehnen
Wirkung von Hüftöffnern
Hüftöffner sind bekannt dafür, (versteckte) Emotionen auslösen zu können. Aber vorallem die physischen Wirkungen der Hüftöffner sind beliebt:
- Bewegungsfreiraum erweitern
- Verletzungen vorbeugen
- Schmerzen vorbeugen. Z.B. können verkürzte Muskeln im Hüftbereich Schmerzen im unteren Rücken verursachen. Ist das Becken optimal ausgerichtet beugt man Rückenschmerzen vor.
Übungen zum Öffnen der Hüfte
Es gibt sowohl aktive als auch passive Übungen. Als aktiv gelten Übungen aus dem Yang-Yoga, z.B.:
- Halbmond: Dehnung Hüftbeuger vorne
- Stehende Grätsche mit Vorwärtsbeuge: Dehnung der Beininnen- und rückseite.
- Squat: Dehnung Gesässmuskulatur und Beininnenseite.
Passiv sind Übungen aus dem YinYoga
- Taube: damit dehnst du den Psoas (Hüftbeuger) und den Gesässmuskel.
- Happy Baby: entlastet den unteren Rücken und dehnt ihn sanft.
- Schmetterling: dehnt die Innenseite der Oberschenkel und deine Leiste
Hüftöffner spielen im Yoga eine wichtige Rolle. Sie lockern den unteren Rücken und die Hüfte. Dadurch werden viele andere Yogaposen überhaupt erst möglich. Also ran an die Übung. Aber immer schön langsam und achtsam.
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